HELGA
Hallo! Ich bin Helga. Auch bekannt als Knöpfchen, dicke Hummel, Butterblümchen oder frecher Knödel. Ich bin im Juli 2022 geboren. Seitdem mische ich das Leben meiner Familie ganz schön auf. Ich bin unheimlich verfressen. Ernsthaft. Ich fresse fast alles. Gurke, Mango, Paprika, Apfel, Möhre, Banane... alles Pillepalle. Ich verdrücke auch Sellerie, Kohlrabi, Aroniabeeren und Grapefruits. Neben meiner Verfressenheit, bin ich aber auch ein absoluter Clown mit ziemlich viel bunter Knete im Kopf, der seine Menschen gerne zum Lachen bringt und sehr geschickt um den Finger wickeln kann. Das passiert mir auch ständig beim Gassigehen, ich verzücke sie einfach alle! Ich bin gerne aktiv und für jedes Abenteuer zu haben. Mit anderen Hunden verstehe ich mich prima, je größer desto besser. Ich kann ein ziemlicher Sturkopf sein, deswegen brauche ich eine konsequente Erziehung – das sagt jedenfalls meine Familie. Abends freue ich mich über eine ausgiebige Kuscheleinheit auf dem Sofa, natürlich auch in der Hoffnung, dass dabei ein Snack für mich abfallen könnte. Kommt doch mal vorbei!
Gesundheitsdaten
Wango Tango Rocking Helga vom Kalimandscharo
Züchterin Nancy Leetz-Rosenbohm
Ahnentafel vorhanden
geb.: 16.07.2022
HD B
frei von DM, vWD, CEA, PRA, Kat, Lafora- Epilepsie, X- SCID, EIC genetisch Fluffy frei
vollzahnig
Körklasse II
Erbkrankheiten
Die Untersuchungen auf die nachfolgenden Erbkrankheiten sind für alle Welsh Corgi Pembroke Züchter im Club für Britische Hütehunde e.V. verpflichtend. Helga hat keine dieser Krankheiten und vererbt diese auch nicht.
DM frei
Die degenerative Myelopathie (DM) ist eine progressive Erkrankung des Rückenmarks bei älteren Hunden. Diese Krankheit hat einen schleichenden Verlauf und bricht typisch im Alter von 8-14 Jahren aus. Sie beginnt mit dem Verlust der Koordination in den Hinterläufen. Der betroffene Hund hat einen unsicheren Gang, knickt ein oder schleift die Pfoten nach. Zuerst ist vielleicht nur der eine Hinterlauf betroffen, dann beide. Im weiteren Verlauf der Krankheit werden die Glieder immer schwächer, die Knie geben nach, es fällt dem Hund schwer, zu stehen und schließlich kann er weder aufstehen noch gehen.
Heute gibt es einen DNA-Test mit Hilfe dessen festgestellt werden kann, ob der Hund genetisch frei (N/N), Träger des Gens (A/N) oder gefährdet (A/A) ist, wobei lange nicht alle gefährdeten Hunde klinische Zeichen der Krankheit aufweisen. In Europa bietet Laboklin den Test an.
Erbgang: autosomal- rezessiv mit altersabhängiger unvollständiger Penetranz
Testergebnis Helga: N/N
d.h. sie hat zwei normale Kopien des Gens und leidet nicht an der Krankheit. Sie kann nur das normale Gen an ihre Nachkommen weitergeben.
vWD frei
Die von Willebrand Erkrankung (vWD) ist die häufigste vererbte Blutgerinnungsstörung von unterschiedlichem Schweregrad, die aus einem defekten oder gar fehlenden von Willebrand Faktor (vWF) im Blut resultiert. Typische Anzeichen sind: Wiederholte Magen-Darm- Blutungen, mit oder ohne Durchfall, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, verlängerte Blutung bei der Läufigkeit, Lahmheiten durch Blutungen in den Gelenken, Hämatome auf der Körperoberfläche oder exzessive Blutungen von zu kurz geschnittenen Nägeln.
Heute gibt es einen DNA-Test mit Hilfe dessen festgestellt werden kann, ob der Hund genetisch frei (N/N), Träger des Gens (A/N) oder gefährdet (A/A) ist. In Europa bietet Laboklin den Test an.
Erbgang: autosomal- dominant mit variabler Penetranz
Testergebnis Helga: N/N
d.h. sie hat zwei normale Kopien des Gens und leidet nicht an der Krankheit. Sie kann nur das normale Gen an ihre Nachkommen weitergeben.
PRA/ CEA/ Kat frei
Die Untersuchung auf diese erblich bedingten Augenkrankheiten dürfen ausschließlich durch Tierärzte, die der Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen (DOK) angehören, durchgeführt werden.
Die Progressive Retinaatrophie (PRA) ist eine erbliche Erkrankung der Netzhaut, in deren Verlauf die Netzhaut immer dünner wird . Die Netzhaut ist das Gewebe im hinteren Bereich des Auges, welches Licht wahrnimmt – ähnlich dem Film in einer Kamera. Zu Beginn der Erkrankung bemerkt man meist eine Nachtblindheit des Tieres, die zu völliger Blindheit fortschreitet.
Die Collie eye anomaly (CEA) ist eine Entwicklungsstörung des Auges, die durch eine Aderhauthypoplasie (Unterentwicklung) gekennzeichnet ist und in schweren Fällen zur Erblindung führen kann.
Der Grauer Star (Katarakt) beim Hund ist eine krankhafte Veränderung der Augenlinse des Hundes. Die Linse trübt sich nach und nach. Das Licht bzw. die Information können nicht mehr auf der Netzhaut abgebildet werden und das Auge des Hundes erscheint dadurch zunehmend grau. In der Folge kann der Hund schlechter sehen oder auch ganz erblinden.
Zusätzlich zur Augenuntersuchung durch den Tierarzt gibt es einen DNA-Test für PRA mit Hilfe dessen festgestellt werden kann, ob der Hund genetisch frei (N/N), Träger des Gens (A/N) oder gefährdet (A/A) ist. In Europa bietet Laboklin den Test an.
Erbgang: autosomal- rezessiv
Testergebnis Helga: N/N
d.h. sie hat zwei normale Kopien des Gens und leidet nicht an der Krankheit. Sie kann nur das normale Gen an ihre Nachkommen weitergeben.
HD B
Die Hüftgelenkdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die bei Hunden verhältnismäßig häufig auftritt, aber auch andere Tiere wie Katzen und Pferde sowie den Menschen betreffen kann. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf des Oberschenkelknochens nicht tief genug in die Hüftgelenkspfanne eingreift und dadurch keinen richtigen Halt findet. Das hat zur Folge, dass er immer wieder aus der Pfanne herausrutscht und gegen die umgebende Knochenhaut reibt, die mit Nervenfasern durchzogen ist. Das verursacht Schmerzen und schädigt auf Dauer den Gelenkknorpel.
Die Anlagen für eine Hüftdysplasie beim Hund sind im Erbgut verankert. Das heißt jedoch nicht, dass jedes Tier mit entsprechender genetischer Disposition an HD erkrankt. Es kann sein, dass ein Hund die Erkrankung weitervererbt, ohne selbst Anzeichen einer Hüftdysplasie zu zeigen. Daraus ergibt sich ein Problem für Zuchtbetriebe, denn selbst wenn nur HD-freie Hunde zur Zucht zugelassen sind, lässt sich nicht sicher sagen, ob das Tier nicht doch eine genetische Disposition für Hüftdysplasie in sich trägt, die bei nachfolgenden Generationen in Erscheinung treten könnte. Die Einschätzung, ob ein Hund als HD-frei gilt oder nicht, basiert auf Röntgenuntersuchungen, die zwar Aufschluss darüber geben, ob die Hüfte anatomisch korrekt ausgebildet ist, aber keinen Einblick ins Erbgut liefern.
Das Röntgenbild wird zur Beurteilung an einen, durch den Zuchtverband vorgeschriebenen, unabhängigen und speziliserten Tierarzt (Tierärtzliches Gesundheitszentrum Dr. Koch), weitergeleitet. Es werden nur Hunde mit dem Ergebnis HD- A und HD- B zur Zucht zugelassen. Helga hat eine gute b- Hüfte.
A = kein Hinweis auf HD
B = Übergangsform
C = leichtgradige HD
D = mittelgradige HD
E = hochgradige HD
Das Testen auf die folgenden, sehr seltenen Erbkrankheiten ist nicht durch den Club für Britische Hütehunde e. V. vorgeschrieben und damit freiwillig. Helga wurde trotzdem darauf getestet. Sie hat keine dieser Krankheiten und vererbt diese auch nicht.
Lafora- Epilepsie frei
Unter dem Lafora-Syndrom versteht man eine Störung im Stoffwechsel, welche rasche, unwillkürliche Zuckungen auslöst. Bei der sich fortschreitend verschlimmernden Erkrankung kommt es zur Bildung von Einlagerungen, den Lafora-Körperchen, welche nervenschädigend sind. Die Lafora-Körperchen können im Gehirn als auch in anderen Organen wie Muskel, Herz, Haut und Leber gefunden werden. Als Symptome wurden beschrieben: schlechte Sehkraft/ Blindheit, Krampfanfälle mit Versteifungen und Zuckungen , myoklonische Zuckungen (oftmals durch Licht, akustische Signale oder plötzliche Bewegungen im Sehfeld ausgelöst), Panikattacken, Demenz, Aggressionen sowie im späteren Verlauf Kot- und Harn-Inkontinenz. Die ersten Symptome zeigen sich meist ab einem Alter von 7 Jahren. Die Frequenz und die Stärke der Anfälle nimmt mit der Zeit immer weiter zu.
Testergebnis Helga: N/N
d.h. sie hat zwei normale Kopien des Gens und leidet nicht an der Krankheit. Sie kann nur das normale Gen an ihre Nachkommen weitergeben.
X- SCID frei
Die geschlechtsgebundene X-chromosomale schwere kombinierte Immundefizienz (X-SCID) ist gekennzeichnet durch einen starken Defekt der zellulären und humoralen Immunität. Betroffene Hunde leiden an Entwicklungsstörungen, erhöhter Empfindlichkeit gegenüber viralen und bakteriellen Pathogenen und einer Degeneration peripherer Lymphknoten. Betroffene Hunde sterben etwa im Alter von 4 Monaten.
Testergebnis Helga: N/N
d.h. sie hat zwei normale Kopien des Gens und leidet nicht an der Krankheit. Sie kann nur das normale Gen an ihre Nachkommen weitergeben.
EIC frei
Der Exercise Induced Collapse (EIC) ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die beim Labrador Retriever und eng verwandten Rassen auftritt. Erkrankte Hunde entwickeln schon nach 5 – 15 Minuten Anstrengung (z. B. beim Training oder bei starkem Stress) eine Muskelschwäche und kollabieren. Bei den meisten Hunden ist vor allem die Hinterhand betroffen, bei manchen setzt sich die Schwäche auch bis zu den Vorderläufen fort und führt somit zum Festliegen. Während eines Kollaps sind die Hunde meistens bei Bewusstsein, je nach Schweregrad der Erkrankung kann es aber auch vorkommen, dass sie desorientiert oder vorübergehend bewusstlos sind.
Testergebnis Helga: N/N
d.h. sie hat zwei normale Kopien des Gens und leidet nicht an der Krankheit. Sie kann nur das normale Gen an ihre Nachkommen weitergeben.
"Dogs do speak, but only to those who know to listen."
Anonym